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Beratung - Selbstheilungskräfte

Basiswissen

Selbstheilungskräfte- was ist das?
Kann man die Gesunderhaltung und/oder Gesundung bei Krankheit unterstützen?
Heute hat sich die Akzeptanz des "inneren Arztes" durchgesetzt. Es überwiegt bei vielen Menschen die Lust, seine innere Welt zu entdecken, die Freude, seinen Körper zu pflegen und seinen Gesundheitszustand abchecken zu lassen. Die andere "alternative" Medizin hilft dabei, entstand sie doch parallel zur Entwicklung der Schulmedizin während der industriellen Revolution, bezieht von Anfang an das Wissen der inneren Stimme mit ein und propagiert eine gesunde Lebensführung, die sich bis heute nicht geändert hat. Sie berührt auch die Grenzwissenschaften, doch haben sie in Form von Esoterik nur am Rande damit zu tun. Im Folgenden sollen kurz die Grundbausteine des Lebens skizziert werden, um das komplexe Wesen Mensch zu beschreiben.

Gene

1962 haben Francis Crick, James Watson und Maurice Wilkens den Medizinnobelpreis für die Entdeckung der DNS bekommen. In dieser Strickleiter- Doppelhelix genannt- verbinden sich die vier Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin zu jeweils zwei Paaren. In ihnen sind alle Erbanlagen vorhanden- je nachdem wie sie sich verbinden- und der Code findet sich in jedem Zellkern. Die Sequenz der Basen liest im Körper auch Enzyme ab und bildet nach dieser Anleitung Körpereiweiß und anderes und steuert so grundlegend die Prozesse im Organismus.

Heute versucht man bestimmte Krankheiten, die an die Gene gekoppelt sind, zu erforschen und möglichst früh zu behandeln. Die Arbeit an der DNS steckt noch in den Kinderschuhen, ist aber auch heftig umstritten, weil die Veränderung des für jeden Menschen individuellen Erbgutes zum Einen den perfekt gezüchteten Menschen ermöglicht, zum Anderen seine Gläsernheit vorbereitet. So kann man in Zukunft bereits das Ungeborene per Genanalyse auf Krankheiten untersuchen oder per Animation zeigen, wie es mit 30 Jahren aussieht. Will man das?

Zelle

Die Zellen des Menschen existieren in einer Lebensgemeinschaft. Jede Zelle ist hoch spezia- lisiert und aufeinander angewiesen. Es sterben pro Sekunde etwa 50000 Zellen ebenso ent- stehen durch Teilung neue. Unsere Urzellen, heute Stammzellen genannt, sind körpereigene Zellen, welche noch nicht so spezialisiert sind. So kann man theoretisch aus Zellen zur Spezialisierung künstlich motivieren und neue Organe züchten. Die Forschung möchte sich über ethische Grenzen hinwegsetzen, um diese Möglichkeiten für ein Ersatzteillager zu ver- wenden. Es ist verständlich, birgt aber auch viele Probleme, da diese Entwicklung eventuell nur ein Türöffner für weitere Forschung ist. Aber heute kann man bereits Stammzellen aus dem Blut der Nabelschnur entnehmen und so für die Zukunft der Kinder vorsorgen. Andere Stammzellen befinden sich in Embryonen, die auch schon genutzt werden.

Die Zelle ist ein Organismus, der mit anderen Stoffen, wie Enzymen, Hormonen , Viren etc kommuniziert, indem diese den passenden Rezeptor an der Zellwand im Schlüssel-Schloß- Prinzip andocken lässt. Dabei werden wirksame biochemische Prozesse ausgelöst.

Die Zelle schützt sich durch Vitamine, verwendet Enzyme als Biokatalysatoren und Elektrolyte, wie Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium etc als Leitstelle für elektrische Signale. All diese Substanzen werden mit der Nahrung aufgenommen und von daher ist eine Ausgewogenheit, die von den alternativen Ernährungsformen am besten repräsentiert wird, erforderlich und schützt am wirksamsten das Funktionieren des Körpers.

Hier haben auch Nahrungsergänzungsmittel ihren Platz, deren Einnahme nicht nur bei Mangelernährung empfohlen wird.

Grundsäulen der Gesundheit

Die vier Grundsäulen der gesunden Lebensführung sind gesundes Essen und Trinken, ergänzt durch ausreichend Bewegung (3x 45 Min die Woche) im Wechsel mit Zeiten der Entspannung, sowie ganzheitliches Denken und Handeln. Das heißt, die Körper-Geist-Seele Trilogie verstehen lernen und darauf eingehen.

Das Gehirn

Liest man einen Text, dann speichert man diesen in der Großhirnrinde ab. Erzählt man das Gelesene einer anderen Person, blitzt im Gehirn ein Neuronenfeuerwerk, indem gi- gantische Mengen von Nervenzellen aktiviert werden. Beim Lesen tasten die Augen die Buchstaben sprunghaft ab, es werden 4 Buchstaben nach links und 15 Buchstaben nach rechts erfasst und erst im Gehirn zu einem Ganzen zusammen gefügt. Kein Wunder, dass jeder Mensch einen Text unterschiedlich verstehen kann.

Nerven

Im Gehirn und dem Rückenmark hat das zentrale Nervensystem seinen Sitz, während das Periphere Nervensystem in den Körper strahlt. Ein Nerv besteht aus dem Kopf und dem Axon, dem Stamm, es sieht aus wie ein Baum. Über Kopf und Stamm werden Nervenbotenstoffe geleitet, wie Dopamin und Serotonin, die das Befinden des Menschen beeinflussen. Noch genannt werden sollte der Sympathikus, der bei Stress den Atem, das Herz und die Muskeln aktiviert sowie der Parasympathikus, der die Entspannung in Gang setzt..

Die ganzheitliche Medizin arbeitet von dem Standpunkt aus, das- falls ein Ungleichgewicht diese komplexen Systems von Körper, Geist und Seele entstanden sein sollte, dieses mit Hilfe der Psychoneuroimmunologie oder der Psychoneuroendokrinologie behoben werden soll. Dies ist bislang als anerkannte Therapie nur in der Psychosomatik verankert, sollte aber bei jeder Diagnose mit bedacht werden. Ansonsten liegt die Erwartung der Patienten an die Komplementärmedizin in der Behebung leichter Erkrankungen oder wie z.Bsp. die Misteltherapie bei Krebs in der Ergänzung.

Die Frage Komplementär- oder Schulmedizin hat der Patient bereits entschieden. 72 % nehmen bei leichten Erkrankungen Naturheilmittel. Ebenso viele konsultieren bei schwereren Erkrankungen den Schulmediziner und lassen deren Behandlung von Naturheilweisen begleiten.

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